CfP ’nach dem film‘: Feminismus und Film

Die Filmbranche ist derzeit von Erschütterungen erfasst: Frauen* wehren sich öffentlichkeitswirksam gegen sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch. Gleichzeitig schließen sie sich zu Bündnissen wie Pro Quote Film zusammen und kämpfen für gerechte Produktionsbedingungen. ›Film‹ lässt sich ohne Zweifel als patriarchale Dominanzkultur beschreiben, auf deren Unterminierung die beiden gegenwärtigen Flügel des Aktivismus zielen. Historische Vorformen solcher Unterwanderungsversuche sind in Netzwerken von feministischen Filmemacher*innen von den 1960er Jahren bis heute auszumachen – auf der künstlerischen Ebene finden sie ihren Ausdruck in ästhetischen Strategien des sogenannten Gegenkinos oder in Publikationen von Filmdenker*innen, etwa in der Zeitschrift Frauen und Film. Die No 17 von nach dem film fragt nach aktuellen Positionen feministischer Filmtheorie und -praxis. Vorschläge für Beiträge können in Form eines halbseitigen Exposés in deutscher oder englischer Sprache bis zum 01.05.2018 per Mail eingereicht werden: info@nachdemfilm.de.

http://nachdemfilm.de/issues/no-17-feminismus-und-film

Call for Papers: Best Publication Award Gender & Medien 2018

In der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gender und Medien ergeben sich grundlegende Fragestellungen medienwissenschaftlicher Forschung. Dabei geht es zum einen um die politische Rolle, die soziale Funktion und die kulturelle Bedeutung von Medien und Medientechniken im Verhältnis zu den in komplexe Machtverhältnisse eingelagerten Konstruktionsweisen von Geschlecht und seinen Interdependenzen mit Sexualität, Race, Klasse, Dis-/Ability und anderen Differenzkategorien. Zum anderen werden die ästhetische Erfahrung von audiovisuellen Re/Präsentationen und die geschlechtliche Codierung materielldiskursiver

Interferenzen adressiert. Die medienwissenschaftlichen Ansätze stellen sich dabei so vielfältig dar wie es die Diversität und Komplexität von Differenz- und Konstitutionsprozessen in und durch mediale Verfahren erfordern. Es werden sowohl Theorien und Methoden entwickelt, um wissenshistorische wie -theoretische Prämissen zu untersuchen, als auch neue Forschungsfragen und -felder generiert.

Um laufende Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gender Media Studies hervorzuheben und zu fördern, hat die AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft den „Best Publication Award Gender & Medien“ ins Leben gerufen, der 2010 erstmals verliehen wurde. Er ist mit 1000 € dotiert. Zu den inhaltlichen Kriterien der Auszeichnung zählen die Reflexion der eigenen Position im Feld von Gender und Medien, ein innovativer Forschungsansatz sowie ein klarer theoretisch-konzeptueller Umgang mit der behandelten Thematik und dem analysierten Material.

Wir möchten insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs auffordern, Texte einzureichen. Neben Artikeln in Sammelbänden und Zeitschriften können auch Essays und andere Textformen eingereicht werden. Ausgeschlossen sind Monografien, Qualifikationsschriften, ganze Sammelbände und einzelne Zeitschriftenausgaben. Texte können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht oder vorgeschlagen werden, wenn sie im Jahr 2016/17/18 (01.07.16 bis 01.07.18) publiziert wurden. In Druck befindliche oder vor Juli 2016 publizierte Texte können nicht berücksichtigt werden. Ebenso werden Zweiteinreichungen nicht berücksichtigt. Pro Person darf nur eine Publikation eingereicht oder vorgeschlagen werden. Bei mehrfacher Autor_innenschaft gilt jede_r Autor_in als Einreicher_in.

Der Text wird von der Jury der AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft ausgewählt und der Preis im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft Ende September 2018 in Siegen verliehen. Die Jury setzt sich zusammen aus: Maja Figge, Stefanie Fock, Anja Michaelsen, Linda Waack und Anke Zechner.

Einsendeschluss: 31. Juli 2018

Den Text bitte (als pdf) an folgende Adresse senden:

award-gender-medien@gfmedienwissenschaft.de

Rückfragen bitte ebenfalls an diese Adresse.

CfP: Best Publication Award Gender & Medien 2017

In der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gender und Medien ergeben sich grundlegende Fragestellungen medienwissenschaftlicher Forschung. So erweisen sich die politische Rolle, die soziale Funktion und die kulturelle Bedeutung von Medien und Medientechniken bzw. die in intersektionalen Machtverhältnissen eingelagerten Konstruktionsweisen von Geschlecht als ebenso zentrale Themen wie die ästhetische Erfahrung von audiovisuellen Re/Präsentationen und die geschlechtliche Codierung materiell-diskursiver Interferenzen. Die medienwissenschaftlichen Ansätze stellen sich dabei so vielfältig dar wie es die Diversität und Komplexität von Differenz- und Konstitutionsprozessen in und durch mediale Verfahren erfordern. Es werden sowohl Theorien und Methoden entwickelt, um wissenshistorische wie -theoretische Prämissen zu untersuchen, als auch neue Forschungsfragen und -felder generiert.

Um laufende Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gender Media Studies hervorzuheben und zu fördern, hat die AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft den „Best Publication Award Gender & Medien“ ins Leben gerufen, der 2010 erstmals verliehen wurde. Er ist mit 1000€ dotiert.

Zu den inhaltlichen Kriterien der Auszeichnung zählen die Reflexion der eigenen Position im wissenschaftlichen Feld von Gender/Queer Studies und Medien, ein innovativer Forschungsansatz sowie ein klarer theoretisch-konzeptueller Umgang mit der behandelten Thematik und dem analysierten Material. Wir möchten insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs auffordern, Texte einzureichen. Neben Artikeln in Sammelbänden und Zeitschriften können auch Essays und andere Textformen eingereicht werden, wenn sie den oben genannten Anforderungen entsprechen. Ausgeschlossen sind ausdrücklich Monografien, Qualifikationsschriften, ganze Sammelbände und einzelne Zeitschriftenausgaben.

Texte können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht oder vorgeschlagen werden, wenn sie im Jahr 2015/16/17 (1.6.15 bis 1.7.17) publiziert wurden. In Druck befindliche oder vor Juni 2015 publizierte Texte können nicht berücksichtigt werden. Ebenso werden Zweiteinreichungen nicht berücksichtigt. Pro Person darf nur eine Publikation eingereicht oder vorgeschlagen werden. Bei mehrfacher Autor_innenschaft gilt jede_r Autor_in als Einreicher_in.

Der Text wird von der Jury der AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft ausgewählt und der Preis im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft im Oktober 2017 in Erlangen verliehen. Die Jury setzt sich zusammen aus: Nadine Dannenberg, Maja Figge, Karin Harrasser, Nicole Kandioler, Angela Koch, Anja Michaelsen und Anke Zechner.

Einsendeschluss: 31. Juli 2017

Den Text bitte (als pdf) an folgende Adresse senden: award-gender-medien@gfmedienwissenschaft.de Rückfragen bitte ebenfalls an diese Adresse.

Call als PDF: http://www.genderqueermedien.org/wp-content/uploads/2017/05/CfP_Best-Publication-Award-Gender-und-Medien_2017.pdf